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Sprachreisen nach England haben in den ersten 3 Monaten des aktuellen Jahres stark zugenommen. Die englischen Standorte, die lange Zeit etwas ausser Mode waren, können von der Finanzkrise profitieren.

„Im Vorjahresvergleich haben die Buchungen für Sprachreisen nach England im Vergleich zum Vorjahr um 30% zugenommen“, bestätigt Kurt Krummenacher, Geschäftsführer der Sprachschulagentur Boa Lingua. In den vergangenen Jahren zählten die englischen Destinationen nicht mehr zu den beliebtesten. Überseedestinationen wie Australien und Kanada lockten Abenteuerhungrige und Reisefreudige viel mehr an. 
Ausgerechnet die Finanzkrise sorgt für den neuen Trend und die Wiederentdeckung der britischen Destinationen. „Das starke, britische Pfund war seit Jahren ein Grund dafür, weshalb Grossbritannien für Sprachaufenthalte nicht so attraktiv war. Die hohen Unterhaltskosten waren für Studierende einfach zu hoch. Durch die Finanzkrise ist das britische Pfund attraktiver geworden und ein Sprachaufenthalt ist heuer bis zu 25% günstiger“, erklärt Krummenacher.

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Attraktive Destinationen
Destinationen für Sprachaufenthalte wie Brighton, Bournemouth, Cambridge oder Oxford konnten ihr verstaubtes Image ablegen. Das kulturelle Angebot vor Ort besticht ebenso wie das Nachtleben, dies vor allem dank der vielen Studenten vor Ort. London bleibt zwar weiterhin der wichtigste Ort auf der Insel, doch auch weniger bekannte Standorte wie Manchester oder Bristol konnten gegenüber London mächtig aufholen. Ausgedehnte Shoppingtouren oder Konzertbesuche sind auch hier an der Tagesordnung. Manchester besticht durch eine lebendige Musikszene, die Bands wie Oasis oder die Chemical Brothers hervorgebracht hat und den Fussballverein Manchester United. Auch für Sprachaufenthalte sind Manchester und Bristol ideal, da nur wenig bekannt und darum durch Sprachreisende noch nicht überschwemmt.

Bekannt für Kurse für Geschäftsenglisch
Bereits seit Jahren ist England die wichtigste Adresse für Business-Sprachtrainings. Die kurzen und intensiven Kurse richten sich an Geschäftsleute, die in Ihrem Berufsalltag mit Fremdsprachen konfrontiert werden. Berufsspezifisches Englisch, auch für bestimmte Branchen, ist besonders beliebt: HR-Fachleute, Ingenieure, Juristen, Finanz- und Bankfachleute oder auch Anwälte lernen auf der Insel Englisch. Doch auch im Bereich des Business-Englisch wurden bereits erste Konsequenzen aus der Finanzkrise gezogen. Die Sprachschule Kingsway bietet von April bis Juni einen Rabatt von 30% für arbeitslose Personen, welche einen General- oder Business-Kurs absolvieren. „Das Programm wird durch einen Fonds unterstützt. Profitieren können alle Personen aus der EU oder der Schweiz, welche im Moment arbeitslos sind oder zwischen zwei Jobs stehen“, erklärt Sue Johns von der Sprachschule Kingsway.

Sprachaufenthalte in England sind wieder im Trend und werden dies wohl auch noch für eine längere Zeit bleiben. Die hohe Qualität und die jahrzentelange Erfahrung der Schulen sowie der schnelle Anreiseweg sind neben den attraktiven Preisen gute Gründe.

Spannende Metropolen und atemberaubende Naturschätze locken tausende Sprachreisende nach Übersee. Australien, Neuseeland, Amerika und auch Destinationen in Mittel- und Südamerika haben unendlich viel zu bieten. Doch wie zurechtfinden nach der Ankunft?

Ein Sprachaufenthalt bildet einen idealen Start für eine ausgedehnte Rundreise in Übersee. Man lernt Leute vor Ort kennen, kann sich mit Einheimischen über Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps unterhalten und lernt zu guter letzt auch die Sprache kennen und Experten sind sich einig: Fremdsprachen lernt man am besten dort, wo sie gesprochen werden. Doch wie weiter, wenn das Reisen losgeht?

Führer zu den schönsten Plätzen der Welt
Ist man nur in einem einzelnen Land unterwegs, ist es eigentlich kein Problem, man besorgt sich einen Reiseführer des Landes, bei Neuseeland zum Beispiel die Ausgabe New Zealand von Lonely Planet. Doch wie vorgehen, wenn man mehrere Länder besucht und nicht den ganzen Inhalt des Koffers mit Reiseführern füllen möchte? Für diesen Fall gibt es die Lonely Planet Shoestring Guides, die gleich mehrere Länder zusammenfassen. Verfügbar sind Ausgaben für Südostasien, Europa, Zentralamerika und Südamerika. Wem Reiseführer generell zu gross oder schwer sind, kann die einzelnen englischen Kapitel auch als Download kaufen oder die Inhalte gleich Online abrufen. Lonely Planet Mobile bietet bereits Sprachführer für das iPhone an. Neuerdings gibt es in Zusammenarbeit mit Nokia auch Städteführer für mobile Geräte.

Alles rund ums Reisen
Neben Reiseführern wie Lonely Planet gibt es auch immer mehr Online-Angebote, die hilfreiche Tipps und Links zum Thema Reisen anbieten. Unter Reisevista findet man beispielsweise Informationen zu Touristikanbietern, Ländern oder Städten, Reiseberichte sowie Event- oder Ausflugstipps.

Informationen unter:
http://cofree.wordpress.com/
http://www.reisevista.de/

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